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Leser da

Schon seit Stunden prasselte der Regen unentwegt auf die Fensterscheiben. Ich saß auf meinem Sofa.
Während mir Hunderte von Tränen über die Wange rannen konnte ich nicht anders als nur an dich zu denken.
An dich und unsere unzähligen schönen Momente.
Momente die ich nie vergessen würde. Aber auch Momente die ich mit unerträglichen Schmerz verband. Ein Schmerz der mich innerlich verbrannte, der die letzten Splitter meines Gebrochenen Herzens noch einmal auf den Boden warf und sie weitere Male zersplittern lies.
Meine Seele – mehr ein grauer, lebloser Stein als aufgeweckt, humorvoll was meine Persönlichkeit sonst ausstrahlte.
Ich fühlte mich wie eine Leere Hülle. Eine Hülle die außer Schmerz und Schuld nichts mehr fühlen konnte.
Wir waren Glücklich.
Doch all diese Glücklichen Erinnerungen an die ich mich fest halten wollte, verwandelten sich jeweils in eine weitere Träne – die mich leiden liesen – und signalisierten mir das ich noch am Leben war und du nicht.

End of Prolog

Chapter 1 von 2

[Rückblick]

„Du hast was?“, wütend starren deine Augen mich an.
„Du hast mich betrogen?“ Deine Augen verraten mir das du nicht glauben kannst was ich dir eben unter Tränen gestanden habe. Eigentlich hätte ich es mir auch Sparen können denn du wusstest es doch bereits.
Umso mehr bin ich über deine Reaktion überrascht.
„Ich liebe dich doch“ Meine Stimme wurde mit jedem Wort leiser. Ich weiß das du es mir nicht verzeihen wirst.
Ich kenne dich. Dennoch hoffe ich damit doch falsch zu liegen.
Ich will dich nicht verlieren auch wenn ich das bereits getan habe.
„Habe ich grade bemerkt wie sehr du mich liebst. Lauri, so kann es nicht weitergehen“, ein Seufzer verlässt deine Lippen. Ich kann diese Enttäuschung richtig spüren.
Wie gern würde ich dir sagen das ich alles Rückgängig machen werde, doch es geht nicht.
Man kann die Zeit nicht zurück drehen. Außerdem, wer würde mir versichern können das ich den gleichen Fehler nicht noch einmal machen würde? Ich kann vor meinen Fehlern nicht immer weglaufen.
„Es ist besser wenn wir Schluss machen. Du gehst deinen Weg und ich meinen. Es war eine schöne Zeit mit dir...“ Ohne ein Weiteres Wort stürmst du an mir vorbei. Raus aus meiner Wohnung, raus aus meinem Leben. Die Tränen auf deinen Wangen, als du rausranntest, konnte ich sehen.
„Aki...“, flüstere ich noch als es schon längst zu spät ist.

[Rückblick ende]

Sanft fuhren meine Finger über das kleine Foto in meiner Hand. Sie fuhren die Konturen des Gesichtes nach das darauf abgebildet war. Es war dein Gesicht. Es war das Gesicht das ich nie wieder vor mir sehen konnte. Ich konnte nicht mehr in deine Wunderschönen Blau-Grauen Augen sehen. Konnte nicht mehr in ihnen versinken.
Es fühlte sich noch schrecklicher an als ein Messerstich ins Herz. Mein Lebensgeist war bereits erloschen.
Aber Aufgeben wollte ich nicht. Ich wollte mein Leben nicht noch mehr wegschmeißen als ich es schon getan hatte. Ich wollte für dich leben.
Andererseits, was führte ich schon für ein Leben? Den ganzen Tag eingesperrt. Ging nur raus wenn es unbedingt Notwendig war. Meine Wohnung war verdunkelt. Einige Kerzen erhellten das Wohnzimmer das bereits zu meinem Schlafzimmer geworden war. Mir war egal was andere dachten wenn ich nach draußen ging. Es war mir völlig egal. Ich konnte mir sowieso keine Gedanken darüber machen denn ich konnte nur an dich denken.

End of Chapter 1

Chapter 2 von 2

Die Tage verstrichen, ich konnte sie nicht daran hindern. Ich konnte nicht verhindern das mich die Dunkelheit Sekunde für Sekunde mehr verschlang.
Ich konnte nicht verhindern das sich alles vor meinem Inneren Auge noch einmal abspielte.
Es war als würde sich alles wiederholen oder noch einmal passieren. Als würde das ganze wieder von vorne anfangen und ich müsste diese Hölle immer wieder durchleben. Ich könnte aufgeben, doch solange mein Herz schlugt würde es nicht vorbei sein.
Und es schlugt nur für dich.

[Rückblick]

„Du weißt das ich dir keine zweite Chance geben kann“, enttäuscht über etwas das ich vorne hin schon wusste, senke ich meinen Kopf, seufze und blicke Traurig auf den Asphalt.
Ich bringe kein Wort über meine Lippen. Sie sind verschlossen und es scheint als würde jemand den Schlüssel weg geworfen haben.
„Ich muss los.“ Du steigst in dein Auge, siehst mich nicht an.
Es tut weh. Es brennt sich in mein Herz. Aber das was ich gerade durchmache ist nicht mal halb so schlimm wie du dich gerade fühlen musst.
Ich kann kaum in Worten fassen wie sehr es mir leid tut. Aber so sehr ich mich bemühe, es bringt nichts mehr, es ist bereits zu spät.
„Aki, du weißt ich werde dich immer lieben“, meine Stimme versagte beinahe. Sie Zittert, bebt, gleich wie alles an mir und langsam bilden sich die Tränen in meinem Auge.
Vielleicht sehe ich dich nie wieder. Du willst verreisen. Und ich habe es nur durch Zufall erfahren.
„Ich muss jetzt wirklich los, Tschüss“ du startest dein Auto...
„Bye...“ ...und fährst los.
Ich kann nicht anders als dir hinterher zu sehen. Doch schon nach wenigen Sekunden halte ich es nicht mehr aus und drehe mich um. Will gehen. Doch dann höre ich plötzlich ein schrilles Reifenquietschen. Gleich darauf einen lauten Krach.
Erschrocken drehe ich mich um und kann meinen Augen nicht trauen.
„Aki!“, schreie ich aus vollem Halse, laufe zu deinem Auto hin, zerre dich raus. Das Blut klebt überall auf dir, sowie auf mir. Ich drücke dich an mich, rede auf dich ein. Doch du antwortest nicht...Es war zu spät...

[Rückblick Ende]

Wie ein schlechter Alptraum. Immer wieder. Ich konnte nicht aufhören mir die Schuld daran zu geben. In gewisser weiße war ich das auch. Doch das es so kommen musste.
Bei deiner Beerdigung stand ich abseits. Ich wollte und wurde nicht bemerkt.
Außer von deiner Familie die mir ab und zu verabscheuungswürdige Blicke zu warfen. Sie gaben mir die Schuld an allem. An deinen Tod und daran das er nicht das war was seine Eltern erhofften. Ich konnte doch nichts für seine Gefühle, schon gar nicht konnte ich etwas für meine Gefühle.
Sie Akzeptieren es nie das er ans andere Ufer gelangt war. Schon gar nicht akzeptierten sie mich als seinen Freund. Doch wir liebten uns und das zählte.
Ich gewöhnte mich mit der Zeit daran, verdrang es dann einfach.

Ich wusste mein Leben würde nie so weiter gehen wie vorher. Ich wusste auch das ich weiterleiden musste. Ich würde alleine weiterziehen und vielleicht noch einmal den Mut aufbringen dich an deinem Grab zu besuchen.
Irgendwann würde ich darüber hinweg kommen.
Und in diesem Moment spielte der Radio ein Lied das mir aus meiner grauen Seele sprach.

Untitled (How could this happened to me) [© by Simple Plan]

I open my eyes
I try to see but I'm blinded by the white light
I can't remember how
I can't remember why am I in here tonight

And I can't stand the pain
And I can't make it go away
No, I can't stand the pain

How could this happen to me
I've made my mistakes
Got nowhere to run
The night goes on as I'm fading away
I'm sick of this life
I just wanna scream
How could this happen to me

Everybody's screaming
I try to make a sound but no one hears me
I'm slipping off the edge
I'm hanging by a thread
I want to start this over again

So I try to hold on to a time when nothing mattered
And I can't explain what happened
And I can't erase the things that I've done
No, I can't

How could this happen to me
I've made my mistakes
Got nowhere to run
The night goes on as I'm fading away
I'm sick of this life
I just wanna scream
How could this happen to me

I've made my mistakes
Got nowhere to run
The night goes on as I'm fading away
I'm sick of this life
I just wanna scream
How could this happen to me

Und ich weiß, in meinem Herzen wirst du ewig weiter leben.

The end.


© by Secretsofmine
written~24.08.2005 (21Uhr30- 23Uhr40)