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Leser da

Prolog

Oh do you care
I still feel for you
What should be lost
Is there

Kalt wie die Nacht so ist das Herz
Nass wie das Meer so sind die Tränen.
Wenn sie in der Dunkelheit der Nacht
Auf den Boden tropfen.
Die Erde benetzen und hilflos im Boden versickern
Eine verlorene Seele gefangen im Schmerz.
Ernährt von den Tränen
Trinkt vom eigenen Blut um nicht zu verdursten
Und schließlich ertrunken in der Verzweiflung.


*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Teil 1 –Selbsterkenntnis-

Wiedereinmal bin ich ertrunken im Selbstmitleid. Hilflos bahnen sich meine Tränen einen Weg über meine Wange. Habe schon wieder einen Fehler gemacht. War mir nicht bewusst was ich tat. Und doch fühle ich mich so unschuldig. Habe dich mit meinen Worten verletzt. Nichts neues. Ich kann es nicht ändern. Es ist mein Schicksal Menschen unbewusst zu verletzten. Meine Freunde nehmen es schon gar nicht mehr wahr. Sie akzeptieren mich so wie ich bin. Sie kennen mein Schicksal. Nur du...schienst es nicht zu verstehen. Es kommt mir vor alles wolltest du es gar nicht verstehen. Und nicht zu wissen, warum, macht mich Tag für Tag wahnsinniger. Ich bin ein Wrack. Ein versunkenes Schiff, könnte man sagen, das nie wieder geborgen wird. Und damit nicht genug, ich zerstöre nicht nur mein Leben, ich habe deins auch zerstört. Habe dein gutmütiges Herz genommen und fallen gelassen. Nun habe ich Tausende kleine Splitter vor mir die ich versuche wieder zusammen zu fügen, doch vergebens. Und mit jedem Tag mehr, spüre ich wie sich die Welt an mir rächt für das was ich dir angetan habe. Und ich spüre langsam, wie meine dunkle Seele bröckelt und die Splitter, so wie die deines Herzens, fallen zu boden. Und ich weiß das niemand mehr dazu in der Lage ist sie zusammen zu fügen. Es wird nie wieder so sein können wie es mal war. Und es gibt kein zurück mehr. Kapsle mich von der Welt ab, meine Gedanken sind nur noch bei dir und das werden sie auch immer sein. Auf der Suche nach den Antworten die nur du mir geben kannst,...


Teil 2 – Selbstzweifel-

End of hope
End of love
End of time
And the rest is silence

Sanft fahren meine, mittlerweile, von der Kälte taub gewordenen Finger über den glatten Stein. Meine Augen erblicken deinen Namen schön verziert in Gothic Lettern eingraviert. ‚Aki Markus Hakala’ Meine Finger fahren darüber. Es ist Finster, kalt und nebelig. Keine Menschenseele treibt sich bei so einem Wetter herum. Ich bin eine Ausnahme, hielt es zuhause nicht mehr aus. Wenn ich schon sterben sollte dann hier. Es wäre der geeignete Platz. Aber so verzweifelt ich auch bin, so viele Alpträume mich auch Nacht für Nacht quälen, ich will und werde nicht aufgeben. So schlecht es mir auch gehen mag...
Und ich nehme es in kauf meinen Weg alleine weiter zu gehen. Ich will für dich weiterleben, wenn du es schon nicht kannst.
Der eisige, trockene Wind, zieht mich in eine Welt außerhalb jeder Vorstellung. Es macht mir nichts aus zu erfrieren. Es würde niemanden Stören aber das werde ich nicht. Egal wie sehr die Kälte auch unter meine Kleidung kriecht. Ich will nicht aufgeben, nicht jetzt.
Nach unzähligen Minuten lege ich die Schwarze Rose auf dein Grab. Sie war unser Markenzeichen. Du mochtest schwarze Rosen. Auch wenn man es dir nicht ansah. Wie sehr würdest du dich jetzt über eine rose freuen wenn du könntest. Ich will mich bei dir entschuldigen. Aber ich kann es nicht mehr. Werde es nie wieder können. Ich ignoriere den ziehenden Schmerz in meiner Brust. Sehne mich nach dir..
Habe es verdient zu leiden und doch will ich es nicht. Wehre mich dagegen. Ein flüstern. Ein leises wimmern...kommt es von mir?
Ja. Ich weine. Ein schluchzen. Die Tränen brennen in meinen Augen, es will nicht aufhören...


Teil 3 –Erlösung-

The world seems not the same
Though I know nothing has changed
It’s all my state of mind
I can’t leave it all behind

Der Neben verdichtet sich, nimmt mir noch das letzte bisschen Sicht. Sehe nicht einmal mehr meine Hand vor meinen Augen. Nebel? Im tiefsten Winter hier in Helsinki? Was ist hier los? Bitte lasst mich hier nicht so Verzweifeln. Schaue in den Himmel und frage die Engel dort was sie mit mir anstellen. Unter diesen Engeln bist auch du. Du warst für mich schon immer ein Engel als du noch lebtest. Bist du mir böse mein Engel? Ich liebe dich doch. Strecke nun meine Hände in Richtung Himmel in der Hoffnung ich könnte dich erreichen. Doch wieder vergebens. Du bist nicht hier um mir deine Hände zu reichen. Plötzlich spüre ich etwas warmes an meiner Schulter. Wage nicht mich um zudrehen. Zu groß ist die Angst. Angst davor enttäuscht zu werden.
„Lauri“ mein Name...geflüstert. ich drehe mich langsam um und was ich sah, verzauberte mich.
„Aki“ meine ich leise, bin hypnotisiert. Da bist du mein Engel. Mit wunderschönen weißen Flügeln. Dein Braunes Haar glänzt...und das weiße Engelsgewandt. Du bist von gelben Licht umgeben, auch umhüllt von einem geheimnisvollen Nebelschleier. All der Schmerz, die Trauer und Verzweiflung sind wie weggeblasen. Jetzt zählst nur du.
„Lauri mach dir keine Vorwürfe, du trägst keine Schuld“ deine Stimme ist warm, durchflutet meinen Körper mit Hitze.
„Aber...“ will ich dir widersprechen aber du legst nur deine Finger auf meine Lippen um sie zu verschließen
„Ich liebe dich Lauri, und ich werde auch immer bei dir sein. Gehe deinen Weg. Vergiss mich nicht“ wie automatisch schließe ich meine Augen. Spüre das du näher kommst. Du hauchst mir kaum spürbar einen wunderschönen Kuss auf die Lippen.
Und als ich die Augen öffne, bist du weg, und mit dir das Licht, die Wärme und der Nebel.
„Hab ich nur geträumt?“ frage ich mich selber. Doch dann, sehe ich dich im Himmel, fliegst immer höher, strecke meine Arme nach dir aus, will dich zurück holen. Doch dann bist du entgültig verschwunden und ich habe freien Blick auf den runden Wintermond...


THE END