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Leser da

Mit geschlossenen Augen liege ich auf meinem Bett, nachdenkend. Über dich, nachdenkend. Alles an dir...alles an dir ist so...wundervoll, schön, graziös und...elegant. Deine Stimme, sie bringt mich jedes mal in den siebten Himmel wenn ich sie höre. Und deine Augen, sie schimmern und glänzen so Atemberaubend. Du bist wie ein Engel. Ein Engel auf Erden der dafür bestimmt ist mich glücklich zumachen. So wünsche ich mir das. Doch die bittere Realität sieht anders aus...
Du hasst mich, gibst mir immer wieder zu erkennen das ich dich in ruhe lassen soll, manchmal auf eine grauenhafte Art und Weiße. Du schreist mich an, wenn ich etwas mal falsch mache...und die Blicke die du mir manchmal zu wirfst, sind mehr als nur ein Messerstich in mein Herz. Merkst du denn nicht wie sehr ich dich liebe? Pierre, merkst du es denn nicht? Seit dem ich dich das erst mal gesehen habe, es ist wie Liebe auf den ersten Blick obwohl ich daran eigentlich nicht glaube. Bitte Pierre, sei mein Engel. Aber du...du tust mir nur weh mit deinen Taten...wenn du mit den Frauen flirtest, und mich behandelst als sei ich nicht anwesend...wieso tust du das nur?
Dabei warst du anfangs, als ich dich kennen lernte, gar nicht so. Du warst weichherzig, ich konnte mit dir reden wenn ich traurig war, du warst für mich da. Hast mich in den Arm genommen als ich es brauchte. Und nun ist das alles nicht mehr, mein Herz zerfällt, Tag für Tag, immer mehr in tausend kleine Stücke. Nur du bist fähig es wieder zusammen zu setzen...aber du merkst es ja nicht mal. Womit hab ich es verdient das du so kalt zu mir bist. Wieso kannst du nicht so sein wie früher, wieso, verdammt, hast du dich so verändert. Und das von einem Tag auf den anderen. Ich verstand die Welt nicht mehr, verkroch mich zuhause und du, lachtest mich nur aus als ich dir wieder übern weg lief...was habe ich nur falsch gemacht...
Ich greife zum Telefon neben mir und wähle deine Nummer. Ich muss dich treffen, ein letztes mal bevor ich meine Entscheidung entgültig mache. Will noch einmal mit dir reden...bevor ich dem allen ein Ende setze. Es tutet, nach ein paar mal hebst du ab.
„Hallo Pierre“ „David...was gibt’s, was willst du“ „Ich muss mit dir reden, hast du Zeit?“ „Nein“ „Es ist aber ganz dringend“ „Na gut, in 10 min bist du hier“ schon hat er wieder aufgelegt. So schnell ich kann, springe ich auf, ziehe mir Schuhe und Jacke an, und sprinte in Rekord Tempo zu dir. Fünf Minuten später stehe ich vor deiner Türe und klingle, du machst nach ein paar Sekunden auf. Ich trete ein und folge dir ins Wohnzimmer. Dein Blick, er ist wieder so kalt, und diesmal sogar leer. Deine Augen sind rot. Hast du geweint? Und wenn ja, warum hast du geweint? Am liebsten würde ich dir um den Hals fallen, dich fest an mich drücken und dich dann küssen. Es fällt mir schwer mich zurück zu halten. Ich bringe den Nagel gleich auf den Punkt, es bringt ja nichts lange drum rum zu reden. Ich will nur meine Antworten dann bist du mich ja wieder los... „Warum bist du in letzter Zeit so kalt zu mir? Wieso behandelst du mich wie Luft, oder wenn du mich mal bemerkst, warum behandelst du mich dann wie Dreck? Warum? Wieso tust du mir das an...du warst doch vorher nicht so. Also, WIESO?“, rede ich gleich drauf los. Du siehst mich erschrocken an. „Ich...ich...weiß nicht...warum....es passiert einfach?“ „Was soll das heißen es passiert einfach“ du stotterst so vor dich hin. Was bedeutet das. „Ich kann einfach nicht anders...das heißt es“ Enttäuschung macht sich in mir breit. Aber im Grunde habe ich nichts anderes erwartet. Aber bevor ich gehe...will ich nur einmal deine Lippen spüren...damit ich wenigstens mit ein wenig Zufriedenheit gehen kann wenn ich dich nicht schon ganz haben kann. Ich gehe ein paar Schritte auf dich zu, nehme deine Hand...und küsse dich. Ich küsse dich wie ich noch nie zu vor jemanden geküsst habe. Es ist wie ich es mir immer erträumt haben. Deine Lippen sind so schön...du bist ein guter Küsser...aber warum erwiderst du den Kuss? Es ist nicht so das es mich nicht freuen würde aber ich will es wissen. Da du es mir aber sicher nicht sagen wirst...löse ich mich von dir und stürme aus deiner Wohnung. Ich höre dich noch meinen Namen schreien aber ich ignoriere es. Ich will nicht mehr...deine Antwort, sie kam wieder so kalt rüber. Ich halte das nicht mehr aus, ich kann nicht mehr. Ich liebe dich doch...warum wird meine Liebe nie erwidert???
Mein Weg führt zu einer Brücke, tief...nass und bedeutet den sicheren Tod... Noch mit mir selbst ringend steige ich auf das Geländer und schaue in die Tiefe. Niemand ist hier...ich bin ganz alleine. Also kann mich auch niemand an meinem vorhaben hindern. Niemand kann es mehr ändern.
„DAVID!“, höre ich plötzlich jemanden aus der ferne rufen. Ich fasse es nicht, du bist mir gefolgt. Nun stehst du hinter mir willst auf mich einreden „Pierre, verschwinde! Hau ab und lass mich in ruhe“ „Nein tu ich nicht ich muss dir was gestehen...“ meint er niedergeschlagen und hofft das ich runter komme. Ich schaue zu ihm, sehe diesen Flehenden Blick. Gegen meinen eigenen Willen steige ich langsam wieder runter und sehe auf den Boden...Du kommst auf mich zu...und fällst mir um den Hals, so wie ich das vorhin bei dir gern getan hätte. „Du darfst nicht springen, ich will dich doch nicht verlieren“ ich verstehe dich nicht...Dann, küsst du mich...und ich erwidere den Kuss, stoße dich aber nach ein paar Sekunden weg. „Was soll das...warum machst du das mit mir...ich hasse dich!!!“ schreie ich ihm wütend an den Kopf. Und im Gegenteil ich hasse dich nicht, ich liebe dich. „David....aber ich liebe dich...ich hatte nur angst es dir zu sagen und angst davor das du mich abstoßend findest wenn ich es dir sage...deshalb hab ich dich so behandelt...es war nicht gerade einfach“ ich kann nicht hören was du da sagst „Bitte David...spring nicht da runter...und ich weiß du hasst mich nicht sondern fühlst genau so wie ich...wo du mich vorhin geküsst hast, ist es mir klar geworden, es tut mir so leid“ „Du....liebst mich....und hast mich deshalb so behandelt?“ ich weiß nicht was ich zuerst machen soll...dich küssen und dann sagen das es wahr ist oder zu erste reden und dann küssen. Ich entscheide mich fürs erste und falle dir einmal in die Arme. Dann küssen wir uns wieder. Noch leidenschaftlicher als unser aller erster Kuss. „Ja, du hast recht, ich liebe dich auch“ ich schaue dir tief in deine Augen. „Ich will dich nie wieder verlieren und ab jetzt behandle ich dich sicher nicht mehr so“ „Will ich auch hoffen“ meine ich grinsend. Mein Engel...ist endlich erwacht. Mein Herz schlägt nur für dich...


The end